Turboverdichterstation 4VRZ
Turboverdichterstation mit Übersetzungsgetriebe (Multiplikator). Neben den elektrischen Kenngrößen wird die Zahndicke des Multiplikators gemessen.
Turboverdichterstation 4VRZ, Ölsystem 1800 l, über 11 000 U/min
Klassennorm — 0,8 ml je Liter; für diese Station sind 1,2 ml/l festgelegt. Schrauben- und Kreiselverdichter →
Was behandelt wird
- Funktionsfähiger Turboverdichter ohne Teile mit 100 % Verschleiß und ohne makromechanische Schäden.
- Ölfilter gespült oder ersetzt.
Messungen vor und nach der Behandlung
| Parameter | Messgerät | Wie und wann |
|---|---|---|
| Stromverbrauch über ein festgelegtes Zeitintervall | Stromzähler | Zum Beispiel über 20 Minuten mit Umrechnung auf eine Stunde; gesondert im Leerlauf. |
| Spezifischer Stromverbrauch je 1000 m³ Luft | Berechnung anhand des Stromzählers | Die Messwerte sind nur bei gleicher Temperatur der geförderten Luft vergleichbar: ein Unterschied von 5–10 °C wirkt sich merklich aus. |
| Schwingungspegel jeder Lagerstütze | Schwingungsmessgerät | Schwingweg, Schwinggeschwindigkeit und Schwingbeschleunigung in horizontaler, vertikaler und axialer Richtung. |
| Betriebstemperatur der Gleitlager | Thermometer | Bei gleicher Kühlintensität. |
| Zahndicke des Multiplikators | Zahndickenmessschieber | Nach der konstanten Sehne, mit Beschreibung der Tragbilder. |
Verbrauchsnormen
| Präparat | Norm | Wie und wann |
|---|---|---|
| Gel für Verdichter und Lager | 1,2 ml je 1 Liter Serienöl pro Stufe | System 1800 l: 2160 ml pro Stufe, 6480 ml für drei Stufen. |
Behandlungsstufen
- Das Gel in 5–7 l auf 50–60 °C erwärmtem Serienöl auflösen und in das Ölsystem der Station einbringen.Beginn der Zählung der Gesamtbetriebszeit
- Zweite Stufe — ebenso wie die erste.Nach 8 Stunden Gesamtbetriebszeit
- Dritte Stufe — ebenso wie die erste.Weitere 8 Stunden Betriebszeit später
Nach der Behandlung
- Die Behandlung ist nach 400 Stunden Gesamtbetriebszeit abgeschlossen.
- Die Messungen werden vollständig wiederholt und mit den Ausgangswerten verglichen.
Worauf zu achten ist
- In der ersten Stufe 30 Minuten Leerlauf, danach unter Last; in der zweiten und dritten Stufe ist Leerlauf nicht zwingend.
Quelle: Angewandte Methodik von XADO, leitender Ingenieur I. N. Scharaikin. Klassennorm — Anleitung IE-24.6-25612000-005-2008, Methodik Nr. 2. Auswertung: state/DRIVE_METHODS.md.