IE A081TECHNISCHER BERICHT ZUR BEHANDLUNG DES DIESELS DG-99
DG-99 auf der Bohranlage: Zapfenmaße der Kurbelwelle ohne Zerlegen erneuert
Der Zapfendurchmesser wuchs wieder zum Werksmaß hin, die Korrosionsspuren waren nicht mehr zu ertasten. Diesel DG-99 Nr. 38, OOO «ORTES», Krasnodar.
OOO «ORTES», Unterschriften und Stempel
Kernergebnis
| WAS LIEF UND GEPRÜFT WURDE | ZUSTAND VOR DER BEHANDLUNG | WAS KONTROLLIERT WURDE |
|---|---|---|
| Diesel DG-99 Nr. 38, Bohranlage Nr. 2 | Kurbelwelle korrodiert: Wasser gelangte ins Kurbelgehäuse, an Pleuel- und Hauptlagerzapfen Rostspuren | Laufzeit 8 h und 102 h nach der Behandlung bei verschiedenen Drehzahlen und Lasten |
| Kurbelwelle, 3. Pleuelzapfen | Nach dem Schleifen Maße um 0,04-0,12 mm unter Werksmaß, Korrosionsspuren rund 0,05 mm tief | Durchmesser in drei Schnitten — waagerecht und senkrecht |
| 5. Pleuelzapfen, Zylinderlaufbuchsen | Korrosionsspuren durch Wassereintritt ins Kurbelgehäuse | Zustand der Reibflächen bei den Kontrollöffnungen |
Durchmesser des dritten Pleuelzapfens: nach dem Schleifen und nach der Behandlung
| MESSSCHNITT UND RICHTUNG | NACH DEM SCHLEIFEN, MM | NACH DER BEHANDLUNG, MM | ZUWACHS, MM |
|---|---|---|---|
| Schnitt A, waagerecht | 249,87 | 249,98 | +0,11 |
| Schnitt A, senkrecht | 249,86 | 249,94 | +0,08 |
| Schnitt B, waagerecht | 249,92 | 249,95 | +0,03 |
| Schnitt B, senkrecht | 249,88 | 249,95 | +0,07 |
| Schnitt C, waagerecht | 249,94 | 249,94 | 0,00 |
| Schnitt C, senkrecht | 249,93 | 249,96 | +0,03 |
Werksmaß des Zapfens — 249,98 mm. Die Kontrollmessungen erfolgten nach 102 h Laufzeit bei verschiedenen Drehzahlen und Lasten.
Kontrollöffnungen: was aus den Reibflächen wurde
| ÖFFNUNG | WAS GEPRÜFT WURDE | WAS FESTGEHALTEN WURDE |
|---|---|---|
| Nach 8 h Laufzeit | 5. Pleuelzapfen, Laufbuchsen | „An den Kurbelwellenzapfen wurde an den Reibstellen zwischen Kurbelwelle und Lagerschale ein Spiegel erzeugt, der in der Oberflächengüte den Spiegel nach dem Schleifen deutlich übertrifft“; der Zustand der Reibflächen der Laufbuchsen verbesserte sich; die Kurbelwelle ließ sich mit der Drehvorrichtung leichter durchdrehen |
| Nach 102 h Laufzeit | 5. und 3. Pleuelzapfen, Laufbuchsen | „An ihnen war an den Reibstellen deutlich ein erzeugter Spiegel zu erkennen“; die Korrosionsspuren „nahmen eine glänzende Stahlfarbe an und waren nicht mehr zu ertasten“; die Reibflächen der Laufbuchsen aller Kolben nahmen eine glänzende Stahlfarbe an; die Welle ließ sich mit der Drehvorrichtung frei durchdrehen |
Vor der Behandlung hatte das Schleifen die Korrosion nicht vollständig entfernt: An den Zapfen blieben schwarze Spuren von rund 0,05 mm Tiefe. Öltemperatur im Betriebspunkt — 63-78 °C.
Fazit des Berichts
Die Ergebnisse beziehen sich auf den stationären Diesel DG-99 und dessen Kurbelwelle unter Bohrplatzbedingungen; an anderen Aggregaten und in anderen Betriebsarten können die Werte abweichen. Die Behandlung führte OOO «Khado-Yug» aus — der Lieferant des Mittels. Der Originalbericht mit Unterschriften und Stempeln wird vollständig veröffentlicht und steht zum Download bereit.
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So werden solche Baugruppen behandelt:
