Einspritzpumpe Diesellok ChME-3 — Lokomotivdepot Tiflis

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PRAXISFALL AUS DEM BETRIEB|EISENBAHN|DIESELLOK · EINSPRITZANLAGE

IE A048TECHNISCHES PROTOKOLL DES LOKOMOTIVDEPOTS VOM 07.07.2004

Einspritzpumpe ChME-3: Fördermenge alter Elemente ohne Ausbau erneuert

Die Fördermenge der verschlissenen Pumpenelemente stellte sich wieder her, die Pumpe blieb eingebaut. Einspritzpumpe Diesellok ChME-3, Lokomotivdepot Tiflis.

Lokomotivdepot Tiflis  ·  Kommission des Depots: Werkstattleiter T. Zaridze, Prüfer S. Ksovreli; technischer Berater der Vertretung des XADO-Konzerns in Georgien S. Kakauridze  ·  genehmigt von Depotleiter G. Badalashvili

Tiflis, Georgien  ·  Arbeiten laut Vertrag 08.01.–07.07.2004 · Protokoll vom 07.07.2004

PRODUKTXADO-Gel für Einspritzanlagen9 Blister, in einem Schritt in den Kraftstofftank gegeben
BEHANDELTES OBJEKTEinspritzpumpe der Diesellok ChME-3 Nr. 3329Pumpenelemente I–VI, Fördermengenmessung am Werkstattprüfstand des Depots
DOKUMENTTYPTechnisches Protokoll des Depots
Unterschriften der Kommission, Stempel

Kernergebnis

58-131%
Fördermenge verschlissener Pumpenelemente, 60-118 → 95-232 ml
TECHNIKZUSTAND ZU ARBEITSBEGINNWAS GEMESSEN WURDE
Diesellok ChME-3 Nr. 3329, RangierlokEinspritzpumpe im Einsatz, verschlissen: Fördermenge der Elemente 60-130 ml, Streuung zwischen den Elementen mehr als das DoppelteFördermenge der Pumpenelemente I–VI am Werkstattprüfstand des Depots

Fördermenge der Pumpenelemente vor und nach der Behandlung

PUMPENELEMENTFÖRDERMENGE VOR, mlFÖRDERMENGE NACH, mlÄNDERUNG
I130137+5,3 %
II114232+103 %
III6095+58,3 %
IV118199+68,6 %
VI90208+131 %

Werkstattprüfstand des Depots: 100 U/min, Zyklus 2 min, Bedingungen vor und nach identisch. Der geringste Zuwachs entfällt auf Element I, das am wenigsten verschlissen war: seine Fördermenge vor der Behandlung war die höchste.

Entscheidung des Depots

Die Kommission des Lokomotivdepots Tiflis hat festgestellt: Nach der Zugabe des XADO-Gels in den Kraftstofftank lief die Diesellok ChME-3 Nr. 3329 50 Stunden — halb so lange, wie es die Technologie vorsieht — und die am Werkstattprüfstand unter gleichen Bedingungen gemessene Fördermenge der Pumpenelemente stieg: 60-130 → 95-232 ml. Die Pumpe wurde dabei weder ausgebaut noch zerlegt, die Präzisionspaare wurden nicht getauscht: Die Fördermenge stellte sich an der laufenden Lokomotive im regulären Betrieb wieder her. Wörtliches Fazit des Protokolls: „Aufgrund des positiven Ergebnisses wurde entschieden, dass eine Wiederherstellungsinstandsetzung der Hochdruck-Einspritzpumpen auch an weiteren Dieselloks zweckmäßig ist“.

Die Ergebnisse beziehen sich auf die Hochdruck-Einspritzpumpe der Rangier-Diesellok ChME-3 Nr. 3329 des Lokomotivdepots Tiflis; an anderer Technik und unter anderen Betriebsbedingungen können die Werte abweichen. Das Original des technischen Protokolls vom 07.07.2004 mit Unterschriften und Stempel wird vollständig veröffentlicht und steht zum Download bereit.

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So werden solche Baugruppen behandelt: Pumpe

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